Methoden
Moderne Hundeerziehung
Ich verwende nicht eine einzige Methode, sondern allgemein moderne Hundeerziehungsmethoden, die auf aktuellen Kenntnissen darüber basieren, wie Hunde lernen und kommunizieren, Wissen über den Stammvater Wolf, über Rangordnung und Hundeverhalten.
Individuelle Lösungen
Es gibt nicht nur einen einzigen Lösungsweg, den man allen Hund-Mensch- Teams vorschlagen kann. Man muss individuelle Lösungen finden. Jeder Hund bzw. Mensch ist anders, die einzelnen Rassen haben unterschiedliche Ansprüche und "Neigungen", die einzelnen Hund- Mensch-Teams und deren Lebens- situationen unterscheiden sich. |
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Gehorchen aus Angst - das muss nicht sein
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Bei alten Erziehungsmethoden mit Drill, Kommisston, Würge- oder Stachelhalsbändern etc. gehorcht der Hund aus Angst um dadurch etwas Unangenehmes oder Schmerzhaftes zu vermeiden. Er ist weder motiviert, noch gehorcht er gerne. Durch solche Methoden kann der Hund kein Vertrauen zu seinem Halter aufbauen, die Bindung ist gestört. |
Positive Verstärkung
Dagegen ist die Lernsituation mit modernen Trainingsmethoden eine vollkommen andere. Grundlage ist die positive Verstärkung von gewünschtem Verhalten hauptsächlich durch Futterbelohnung, und da liegt der große Unterschied zu althergebrachter Erziehung: Mit positiver Verstärkung trainierte Hunde gehorchen gern, da sie wissen, dass sie sich dadurch etwas Attraktives, Angenehmes verdienen können. Sie haben Spaß am Lernen und sind motiviert, zwischen Hund und Halter besteht eine vertrauensvolle Bindung. Erziehungshilfsmittel sind u.a. Halti und Schleppleine. Selbstverständlich werden dem Hund keine Schmerzen zugefügt.
Grenzen setzen
Aber natürlich werden dem Hund auch Grenzen gesetzt. Negatives Verhalten wird artgerecht, je nach Hund oder Situation, abgebrochen: Schnauzgriff, Rappeldose etc. Das Motto lautet: So positiv wie möglich, so negativ wie nötig.
Halter-Mitarbeit
Der nächste Unterschied ist, dass der Halter von Anfang an in das Training einbezogen wird. Ohne ihn geht gar nichts. Er ist derjenige, der mit dem Hund zusammenlebt, er muss wissen, wie er mit ihm umzugehen hat. |
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Dem Halter werden die Verhaltensweisen des Hundes erklärt, Ursachen und Lösungen aufgezeigt, gemeinsam geübt. Er erfährt subtile Maßnahmen, die dazu dienen, die Rangordnung zwischen ihm und seinem Hund (wieder) herzustellen. Ich zeige ihm, wie man Hunden die Grundbefehle beibringt. Sein bisheriges Verhalten dem Hund gegenüber wird - wenn nötig - korrigiert. Er bekommt Informationen darüber, wie Hunde lernen und kommunizieren, welche Grundbedürfnisse (außer Fressen) Hunde haben, wie man die Bindung zu seinem Hund aufbaut, wie man Hunde sinnvoll beschäftigen kann, warum Hunde überhaupt erzogen werden sollten, wie man Hunde artgerecht bestraft bzw. unerwünschtes Verhalten abbricht etc.
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Der Halter muss also umdenken und vor allen Dingen mitarbeiten:
Nicht ich erziehe seinen Hund für ihn, sondern ich gebe ihm das nötige Know-how, damit er seinen Hund artgerecht erziehen kann und beide, Hund und Halter, (wieder) Spaß am Zusammenleben haben. Der Halter muss verstehen, dass Hund erst sein Verhalten ändert, wenn er selbst (Halter) sich dem Hund gegenüber anders verhält.
Selbstverständlich bekommt jeder Kunde die wichtigsten Informationen auch schriftlich.
Unterstützende Therapien
Einige Verhaltensprobleme behandle ich unterstützend mit Bachblüten, Homöopathie, Naturheilmethoden und/oder einer speziellen Massagetechnik.
Hausbesuche
Verhaltensprobleme haben ihren Ursprung zu Hause, daher sind Hausbesuche nötig. Aber auch beim normalen Erziehungskurs komme ich nach Hause. Das Training beginnt im eigenen Haus/Garten (ohne Ablenkung) und wird schrittweise nach draußen in die normale Umgebung verlagert, die Ablenkung also gesteigert. Es wird in der Stadt trainiert, im Wald oder am Strand.
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