Angela Rohloff
Hundepsychologin ATN Schweiz, Hundeerzieherin
For a living together in harmony!
Canangi Dogschool - Hundeschule in Barcelona Spanien
 
by frantasi@web
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Methoden

Moderne Hundeerziehung

Es gibt nicht die eine Methode um Hunde zu erziehen (auch wenn einige meiner Kollegen das immer noch behaupten). Viele Wege führen nach Rom und man muss immer sehen, welche Methode oder auch Hilfsmittel am besten zu dem jeweiligen Mensch-Hund-Team passen. Insofern verwende ich allgemein moderne Hundeerziehungsmethoden, die auf aktuellsten Kenntnissen darüber basieren, wie Hunde lernen, wie sie kommunizieren, auf Wissen über den Stammvater Wolf, über Rangordnung und Hundeverhalten und natürlich auf meinem jahrelangen Erfahrungsschatz als Hundetrainerin bzw. Hundepsychologin.

Moderne Hundeerziehung - Hundeschule in Barcelona Moderne Hundeerziehung - Hundeschule in Barcelona

 

Individuelle Lösungen - Hundeschule in Barcelona

Individuelle Lösungen

Jeder Hund ist ein Individuum, jeder Mensch ist ein Individuum, die einzelnen Rassen haben unterschiedliche Ansprüche und "Neigungen", die einzelnen Hund-Mensch-Teams und deren Lebenssituationen unterscheiden sich.

Daher suche ich individuelle Lösungen für das jeweilige Problem oder die Erziehungsziele.

 

Grenzen setzen

Aufgrund meiner Erfahrung setze ich heute die Schwerpunkte bei der Erziehung von Hunden anders. Erziehung beinhaltet drei wesentlich Dinge, die man wie folgt benennen könnte (an meine Kollegen: Bitte keine Wortklauberei, will sagen, zieht euch nicht an den Begriffen hoch – es wird in unserer Branche viel zu viel über Begrifflichkeiten diskutiert!):

  1. Sozialisation (Gewöhnung an die Umwelt),
  2. "Formung" (Aufbau von Respekt durch das Einhalten von Regeln, d.h. Lernen was NEIN bedeutet),
  3. "Dressur" (Beibringen von "Kunststückchen" SITZ, ROLLE, Agility, Apportieren etc.). Das Motto lautet: So positiv wie möglich, so negativ wie nötig.

Neben der Sozialisation, die im Welpenalter passieren muss, steht an erster Stelle die "Formung". Der Halter stellt Regeln für das Zusammenleben auf: Der Hund lernt, was er darf und was nicht. Der Halter achtet darauf , dass diese Regeln vom Hund eingehalten werden. Der Hund erfährt dabei , dass sein Mensch sich nicht von ihm manipulieren lässt, sondern im Gegenteil nur das gemacht wird, was sein Mensch will und nicht umgekehrt. Situative Konsequenz bei der Durchsetzung von Befehlen!

Grenzen setzen - Hundeschule in Barcelona

Beispiel: Ich schicke meinen Hund in sein Körbchen. Steht er auf, bringe ich ihn jedes Mal wieder dorthin zurück, bis er akzeptiert solang e dort zu bleiben bis ich ihm erlaub e aufzustehen.

Dadurch verschafft Mensch sich Respekt. Er demonstriert Führungsqualität und der Hund erkennt klar, wo sein eigener Platz in der Hierarchie ist. Außerdem vermittelt ein klar strukturiertes Zusammenleben Sicherheit.

Um dem Hund beizubringen, was NEIN wirklich bedeutet (ohne es 20mal zu wiederholen und 20mal ignoriert zu werden), wird ein Abbruchsignal konditioniert, was jegliches unerwünschte Verhalten im Ansatz abbricht, ob der Hund nun jagen will, sich zu weit vom Besitzer entfernt, aggressiv auf andere Hunde reagiert oder dabei ist, einen Katzenköttel zu fressen.

Vorbild dafür ist das Verhalten der Mutterhündin bzw. erwachsener Hunde im Umgang mit einem Welpen oder Junghund.

Erst danach kommt die "Dressur", d.h. alle Arten von Befehle und Verhaltensweisen, die ich dem Hund beibringe , wobei Dressur und Formung miteinander einher gehen können: z.B. SITZ bevor Hund sein Futter bekommt.

Positive Verstärkung

Positive Verstärkung - Hundeschule in Barcelona
Die "Dressur" oder das Fördern von gewünschtem Verhalten geschehen mit Hilfe von Futterbelohnung, Streicheleinheiten, Spiel, Spielzeugen, Zuwendung jeder Art. Letzendlich durch alles, was der Hund gerne mag, was ihn motiviert. Das ist durchaus von Situation zu Situation verschieden.


Da liegt der große Unterschied zu althergebrachter Erziehung:
Mit positiver Verstärkung trainierte Hunde gehorchen gern, da sie wissen, dass sie sich dadurch etwas Attraktives, Angenehmes verdienen können. Sie haben Spaß am Lernen und sind motiviert. Die Lernsituation ist stressfrei. Zwischen Hund und Halter besteht eine vertrauensvolle Bindung. Erziehungshilfsmittel sind u.a. Halti, Schleppleine, Clicker.

Positive Verstärkung - Hundeschule in Barcelona Positive Verstärkung - Hundeschule in Barcelona


Halter-Mitarbeit

Der Halter wird von Anfang an in das Training einbezogen. Ohne ihn geht gar nichts. Er ist derjenige, der mit dem Hund zusammenlebt, daher muss er wissen, wie er mit ihm umzugehen hat.

Ich erkläre dem Halter das Verhalten seines Hundes, zeige Ursachen und Lösungen auf, gemeinsam wird praktisch geübt. Er erfährt subtile Maßnahmen, die dazu dienen, die Rangordnung zwischen ihm und seinem Hund (wieder) herzustellen. Ich mache vor, wie man Hunden die Grundbefehle (oder auch Tricks) beibringt. Sein bisheriges Verhalten dem Hund gegenüber wird – wenn nötig - korrigiert. Der Halter muss verstehen, dass sich das Verhalten seines Hundes nur ändert, wenn er den Hund anders behandelt. Er bekommt Informationen darüber, warum Hunde überhaupt erzogen werden sollen, wie man Hunden artgerecht Grenzen setzt bzw. unerwünschtes Verhalten abbricht, wie Hunde lernen und kommunizieren, wie man gewünschstes Verhalten fördert, wie man die Bindung zu seinem Hund aufbaut, wie man Hunde sinnvoll beschäftigen kann.

Halter Mitarbeit - Hundeschule in Barcelona

Der Halter muss also umdenken und vor allen Dingen mitarbeiten:
Nicht ich erziehe seinen Hund für ihn, sondern ich gebe ihm das nötige Know-how, damit er seinen Hund artgerecht erziehen kann und beide, Hund und Halter, (wieder) Spaß am Zusammenleben haben.

Selbstverständlich bekommt jeder Kunde die wichtigsten Informationen auch schriftlich.

Unterstützende Therapien

Einige Verhaltensprobleme behandle ich unterstützend mit Bachblüten, Homöopathie, Naturheilmethoden und/oder einer speziellen Massagetechnik.

Unterstützende Therapien - Hundeschule in Barcelona Unterstützende Therapien - Hundeschule in Barcelona

Hausbesuche - Einzelunterricht - Gruppenunterricht

Verhaltensprobleme sind häufig selbstgemacht und haben ihren Ursprung zu Hause, daher sind Hausbesuche oft nötig. Aber auch beim normalen Erziehungskurs komme ich auf Wunsch nach Hause. Das Training beginnt im eigenen Haus/Garten (ohne Ablenkung) und wird schrittweise nach draußen in die normale Umgebung verlagert, die Ablenkung also gesteigert. Es wird in der Stadt oder im Wald trainiert. Je nach Erziehungsziel (z.B. Hundebegegnungen an der Leine, Anti-Jagdtraining).

Optimal ist, wenn man neben oder nach einem Einzeltraining, in dem die Grundlagen vermittelt werden, diese im Gruppenunterricht vertieft. Wie gut der Hund wirklich gehorcht, zeigt sich nämlich bei Ablenkung.

Außerdem haben die Hunde so die Möglichkeit für kontrollierte Begegnungen mit Artgenossen.

 
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